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Band
History
Als
eine der berühmtesten und erfolgreichsten
Girlbands Europas mit weit über 5 Millionen
verkauften CDs faszinieren die No Angels seit
knapp zehn Jahren ihr Publikum. Nach einem
fulminanten Aufstieg, vier Nummer #1-Hits,
etlichen gewonnen Awards, einer tränenreichen
Trennung und dem erfolgreichen Comeback sowie
beruflicher Niederschläge, betritt die
erfolgreichste Girlgroup Kontinentaleuropas im
Jahre 2009 ein von ihr bisher unerreichtes Level
an Kreativität, musikalischer Perfektion,
Internationalität, Qualität und einem
unstillbaren Willen nach Erfolg.
Die
History der No Angels zeigt den Weg der Band an
die Spitze und ihr hartnäckiger Drang nach
einer stetigen Steigerung ihrer bisherigen
Leistungen.
2000
– Die Gründung der No Angels
Als
die Castingshow „Popstars“ im Jahre 2000
erstmals in Deutschland die Entstehung einer
Band öffentlich zeigte, bewarben sich über
4.500 junge Mädchen, um ihren Traum zur Realität
werden zu lassen.
In anstrengenden Wochen voller Gesangs-, Tanz-
und Fitnessstunden auf Mallorca, wählte die
Jury Jessica Wahls, Nadja Benaissa, Lucy
Diakovska, Sandy Mölling und Vanessa Petruo
aus, deren Leben sich fortan vollkommen verändern
sollte. Als No Angels sollten sie
Musikgeschichte schreiben.
2001
– Der Beginn der Erfolgsgeschichte
Am
5. Februar 2001 wurde die Debütsingle „Daylight
In Your Eyes“ veröffentlicht. Mit über
900.000 verkauften Exemplaren und Platz #1 in
den deutschen, österreichischen und
schweizerischen Single- sowie Airplaycharts, ist
der Song bis heute einer der erfolgreichsten Debütsingles
aller Zeiten. Selbst in Frankreich, England und
den USA schaffte die Single den Sprung in die
Verkaufscharts und bescherte den No Angels
weitere Erfolge.
Unter der Leitung der Produzenten Thorsten Brötzmann,
Leslie Mandoki und Peter Ries erschien mit „Elle’Ments“
im März das erste Album der No Angels. „Elle’Ments“
gilt mit über 1.1 Millionen verkauften
Einheiten, sieben Gold und drei
Platinauszeichnungen als eines der
erfolgreichsten Produktionen, die je von einer
deutschen Gruppe veröffentlicht wurde.
Mit den weiteren Singles „Rivers Of Joy“,
„Atlantis“ mit Donovan, „When The Angels
Sing“ und ihrem zweiten Nummer #1-Hit, der
Coverversion des Eurythmics-Klassikers
„There Must Be An Angel“ im Sommer 2001,
etablierten sich die No Angels in der
Musiklandschaft.
Bereits in ihrem ersten Bandjahr erhielten die
No Angels wichtige Musikpreise, darunter den
Bambi, einen Echo sowie einen World Music Award.
Das Jahr wurde durch die restlos ausverkaufte
„Rivers Of Joy“-Tour zwischen Oktober und
Dezember abgerundet, in deren Rahmen die No
Angels über 30 Städte besuchten.
2002
– „Now...Us!“
Nach
einer halbjährigen Pause und intensiver
Studioarbeit erschien im Juni des Jahres das
zweite Album „Now...Us!“. Alle
Bandmitglieder beteiligten sich an der
Entstehung des Albums und schrieben erstmals
eigene Songs für die Band. Produziert wurde „Now…Us!“,
neben zahlreichen weiteren Größen des
Business, von Mousse T. und Pontus Söderqvist.
Obwohl die Kritiker schon das Ende der Band
prophezeiten, verkaufte das Album über 800.000
Einheiten und bescherte den No Angels mit „Something
About Us“ den dritten Nummer #1-Hit innerhalb
14 Monaten Bandgeschichte. Mit der Auswahl von
„Something About Us“ als erste Single aus
„Now...Us!“, setzten sich die No Angels
erfolgreich gegen die Planungen ihrer
Plattenfirma durch und bewiesen damit, dass sie
schon lange keine Castingband ohne eigene Rechte
und Mitspracherecht darstellen, sondern einen
entscheidenden eigenen Anteil am Erfolg und dem
Bestehen der Band besaßen. Mit der sommerlichen
Ballade „Still In Love With You“ und dem von
Mousse T. produzierten Track „Let’s Go To
Bed“ konnten zwei weitere Singles aus dem
Album erfolgreich veröffentlicht werden.
Im Oktober lud die Band für ein Exklusivkonzert
in den Berliner Tränenpalast, um dort einige
ihrer Songs in den von Till Brönner und der No
Angels eigens mitarrangierten Swingversionen zu
präsentieren. Mit der Coverversion „All Cried
Out“ von Alison Moyet und der Veröffentlichung
einer DVD des Konzerts sowie einer CD mit den
neu eingespielten Stücken, überzeugten die No
Angels nicht nur ihre Fans, sondern auch die
Kritiker restlos.
Während ihrer zweiten ausverkauften Tour, der
„Four Seasons“-Tour durch Deutschland und Österreich
und der Schweiz, verkündete Jessica aufgrund
ihrer Schwangerschaft für sechs Monate die Band
zu verlassen.
2003
– Das erste Album als Quartett
Obwohl
die Formation der No Angels ohne Jessica
lediglich als Übergang angekündigt wurde,
entschieden sich die Band gemeinsam mit ihrem
Management gegen eine Rückkehr von
Jessica.
Als Anfang 2003 die Arbeiten am neuen Album der
No Angels begannen, war Jess schon kein Teil
mehr der No Angels, sodass „Pure“ als erstes
Album als Quartett veröffentlicht wurde.
Bei der Produktion von „Pure“ hatte die Band
großen eigenen Einfluss auf die Songs, um so
mehr Persönlichkeit in das Album einfließen zu
lassen. Mit „Pure“ präsentierten sich die
No Angels von einer neuen, erwachseneren Seite.
„Pure“ wurde im August 2003 veröffentlicht
und stieg direkt auf Platz #1 der Albumcharts
ein. Mit der vierten Nummer #1-Single „No
Angel (It’s All In Your Mind)“ sowie den
weiteren Veröffentlichungen „Someday“ und
„Feelgood Lies“ konnten die No Angels ihren
Erfolg fortsetzen.
Am 7. September verkündeten die No Angels
aufgrund des zunehmenden Stresses und den daraus
bedingten Erkrankungen und Erschöpfungserscheinungen
ihre Trennung.
Nach einem Abschiedkonzert in der Münchner
Olympiahalle am 28. November und einem sehr
intimen Unplugged-Konzert im Münchner Club
„P1“, welches im Sommer des kommenden Jahres
als CD und DVD erscheinen sollte, gingen die No
Angels getrennte Wege.
Als Abschiedgeschenk erschien das erste
Best-Of-Album „The Best Of No Angels“ im
Dezember. Für alle Fans wurde der Song „Reason“
des Debütalbums nochmals neu eingesungen und
als Abschiedssingle mit Jessica veröffentlicht.
2007
– Das Comeback der No Angels
Als
sich Lucy im Sommer 2006 alte Aufnahmen der No
Angels anhörte, verspürte sie den Drang, die
No Angels wieder zusammenzuführen. Schon beim
ersten Treffen von Lucy, Jessica, Nadja und
Sandy stand für alle vier Mitglieder fest, dass
es ein Comeback der No Angels geben wird.
Am 31. Januar 2007 gaben die No Angels nach
Wochen der Spekulationen in den Medien ihr
Comeback offiziell auf einer Pressekonferenz
bekannt. „Wir saßen
da, wie die kleinen Kinder. Wir waren aufgeregt
und voller Freude“, erinnert sich Jess. „Es
war schön zu sehen, dass man immer noch gewünscht
ist. Endlich wieder ins Studio, endlich wieder
No Angels. Das war ganz groß“, führt Sandy
weiter aus.
Das von international erfolgreichen Produzenten,
darunter Tobias Gustafsson, Steve Mac, Max
Martin, Boogieman und Adrian Newman, produzierte
Album „Destiny“ und die Comebacksingle „Goodbye
To Yesterday“ konnten sich jeweils in den TOP4
der deutschen Charts platzieren und schrieben
die Erfolgsgeschichte der No Angels fort.
Mit den weiteren Singles „Maybe“, „Amaze
Me“, dem Womack&Womack-Klassiker „Teardrops“
sowie „Life Is A Miracle“, dem Soundtrack
zum Film „Kleiner Dodo“, stillte die
Band den Durst der Fans nach neuen Songs der No
Angels.
Besonders die Sommermonate waren für die No
Angels eine ganz besondere Zeit. So konnten sie
auf zahlreichen Festivals ihr neues Album sowie
ihre größten Hits performen. Nadja erinnert
sich: „Wir hatten einen
ganz tollen Sommer. Wir waren noch mehr zusammen
und miteinander als früher. Zwischenmenschlich
war das alles eine ganz tolle Erfahrung.“
2008
– Eurovision Song Contest
Obwohl
das vergangene Jahr für die No Angels
erfolgreich war und sie stärker denn je ihre
innige Freundschaft, den Zusammenhalt und ihre
starke Einheit erlebten, beschlich sie nach und
nach ein Gefühl der Unzufriedenheit. Die überschwänglichen
Gefühle der Reunion ebbten ab und wichen
Routine und Alltäglichkeit.
Lucy bringt die Situation auf den Punkt, indem
sie angibt, dass entscheidende Aspekte fehlten:
„Es fehlte der Dance, die Power, der Vibe!“
Zu der Zeit kam das abermalige Angebot am
Vorentscheid des „Eurovison Song Contest“
teilzunehmen. Die anfängliche Unsicherheit, mit
der Zusage die richtige Entscheidung getroffen
zu haben, verging durch die Vorentscheidung am
6. März in Hamburg.
Mit „Disappear“ konnten sich die No Angels
gegen vier weitere Bewerber durchsetzen und
erhielten mit 50,5% der Zuschauerstimmen das
begehrte Ticket nach Belgrad. Lucy: „Das war
unglaublich, diese Erinnerung möchte ich nicht
missen. Der Vorentscheid war unser erstes
Publikumsvoting. Es hat uns so viel bedeutet,
dass Deutschland sich für uns entschieden hat
und uns wollte. Das hat uns sehr, sehr stolz
gemacht. Wir wollten Deutschland zeigen: Wir
sind eure Engel!“
Die Single wurde innerhalb weniger Monate zu
einer der erfolgreichsten Single der No Angels
und kletterte bis auf Platz #4 der deutschen
Charts.
Mit dem Finale des „Grand Prix“ folgte die
größte Niederlage der Band. Mit lediglich zwei
Punkten aus der Schweiz und 12 Punkten aus
Bulgarien erreichten die No Angels den 23. Platz
des Wettbewerbs. „Für mich war der ‚Grand
Prix’ eine der schlimmsten Erfahrungen, die
wir jemals machen mussten. Ich war am Boden
zerstört. Wir alle standen unter Schock. Der
Moment, von dem ich gedacht habe, dass er nie
wieder passieren kann, der war plötzlich
da!“, gesteht Jess. Die Band aufzugeben, war
jedoch für die No Angels keine Option.
Stattdessen überkam Nadja, Jessica, Lucy und
Sandy ein überwältigendes Gefühl, nochmals
anzugreifen und zu beweisen, dass die No Angels
an Niederlagen wachsen und der „Song Contest“
sie nur in ihrer Einheit stärken konnte.
Bereits zwei Monate nach dem „Eurovision Song
Contest“ und unter dem Management von Khalid
Schröder nahmen die No Angels ihre Arbeit
wieder auf.
Im Juli ging es für die No Angels nach
Los Angeles. Dort
schrieben sie erstmalig alle gemeinsam an Songs
für die Band und holten sich dabei die Unterstützung
von internationalen Produzenten: Rick Nowels,
The Writing Camp, Adam Messinger, Aaron Pearce,
Nasri Atweh, Robert „Cool“ Bell und The
Souldiggaz. Endlich
hatten die No Angels wieder das Gefühl das
Richtige zu tun. Das Gefühl, auf das sie schon
Monate warteten. Lucy: „Da war diese
Positivität, die Sicherheit, den positiven Weg
für und mit der Band zu finden.“ Bis zum Ende
des Jahres zogen sich die No Angels zurück und
arbeiteten neben Los Angeles auch in New York an
ihrem neuen Album.
2009
– Und jetzt erst recht!
Anfang
des Jahres konnten die No Angels mit dem
“Szenepreis” für ihre Single
“Disappear” als besten Song des Jahres ihren
ersten Publikumspreis seit dem Comeback entgegen
nehmen.
Zu dieser Zeit waren die No Angels noch mitten
in ihrer Arbeit für das neue Album. In
Oldenburg und Berlin hatten die No Angels
weitere Studiosessions. Noch nie hatte die Band
die Möglichkeit, so intensiv an einem Album zu
arbeiten. Sie schrieben Songs, experimentierten
und arrangierten. „Bei jeder Session haben wir
etwas ganz Neues, Spezielles entdeckt - immer
mehr Schönes. Und jeder hat mehr von sich
selbst gegeben oder über sich erfahren, was man
auch ins Album eingebracht hat“, erklärt
Lucy.
Im Frühjahr wurde das Album „Welcome To The
Dance“ fertig gestellt. Die No Angels zeigen
sich 2009 selbstbewusst, ehrlich und erfrischend
offen.
Am 15. Juli stellten die No Angels ihr Album in
Berlin vor. Über 200 Reportern standen Jessica,
Sandy, Nadja und Lucy Rede und Antwort. Es wurde
deutlich, dass die No Angels durch
alle Höhen und Tiefen gemeinsam gegangen sind.
Nichts konnte die Band in den vergangenen
Monaten zerschlagen.
Dies zeigte sich auch in den Aufritten der Band.
Mit neuen Choreographien, neuer Band und bisher
nicht gezeigter Power und Energie überzeugen
die No Angels mehr denn je.
Mit „One Life“, der ersten Single, zeigt die
Band den Willen es anzupacken, nicht aufzugeben
und das eigene Leben in die Hand zu nehmen.
„One Life“ stieg direkt auf Platz #15 der
deutschen Charts ein und bescherte den No Angels
somit einen weiteren Hit.
Das Album „Welcome To The Dance“ erschien am
11. September 2009 und chartete auf Platz #26 in
Deutschland.
Mit diesem beschreitet die
Band eine ganz neue Ära und zeigt, wie
wandelbar die No Angels sind und dass sie knapp
zehn Jahre seit ihrer Gründung noch immer einen
festen Platz im Musikbusiness besitzen.
2009
sind die No Angels wieder da! Und mit ihnen der
Dance, der Vibe und das Wunder, welches diese
Band immer umgeben hat!
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